Köderautomaten in Deutschland
Köderautomaten stehen an Seen, Flüssen und Angelteichen und geben lebende oder konservierte Köder aus. Sie lösen ein Problem, das jeder Angler kennt: der Tag beginnt vor Sonnenaufgang, und da hat kein Fachgeschäft offen.
Verkauft werden Maden, Würmer, Maiskörner, Boilies, Teig und Kunstköder. Lebende Köder liegen gekühlt, damit sie nicht schlüpfen. Maden verpuppen sich bei Wärme innerhalb weniger Tage, im Kühlschrank halten sie ein bis zwei Wochen.
Wer angeln will, braucht den Fischereischein und einen gültigen Erlaubnisschein für das Gewässer. Der Automat prüft das nicht, die Kontrolle am Wasser schon. Schonzeiten und Mindestmaße stehen in der jeweiligen Gewässerordnung und unterscheiden sich je Bundesland.
Neben Ködern führen manche Automaten Haken, Blei, Schnur und Einweghandschuhe. An größeren Anlagen hängt auch ein Gerät mit Getränken und Riegeln, weil ein Angeltag lang wird.
Welcher Köder passt, hängt vom Zielfisch ab. Maden und Würmer nehmen fast alle Friedfische, Mais ist der Klassiker für Karpfen, Boilies sind auf große Fische ausgelegt. Kunstköder braucht, wer auf Raubfisch geht.
Übrig gebliebene lebende Köder gehören nicht ins Gewässer. Fremde Arten können dort Schaden anrichten, und in vielen Gewässerordnungen ist das ausdrücklich verboten.
Auf dieser Seite stehen alle Standorte mit Angler- und Freizeitbedarf, die wir kennen.
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